|
|
 |
Vorteile der direkten Demokratie Der Lohn der großen Herrausforderung !
|
 |
- Bei einer Wahl muss man seine Stimme einer einzigen Partei geben, womit man faktisch für jede einzelne ihrer zukünftigen und zu diesem Zeitpunkt meist noch gar nicht bekannten Entscheidungen stimmt. Dies entspricht in aller Regel nicht dem demokratischen Grundprinzip. Es würde dann diesem Prinzip entsprechen, wenn jeder Bürger einer Partei nennen könnte, die in allen wesentlichen Fragen genau seine Auffassung vertritt.
- Die Wähler des Wahlverlierers müssen sich nicht für eine ganze Legislaturperiode unvertreten fühlen.
- Die Gründe für politische Entscheidungen müssen dem Bürger vermittelt werden, was zu einer höheren Zufriedenheit und einer höheren Beteiligung der Bürger führt.
- Die Befürworter direktdemokratischer Elemente betonen, dass politische Parteien in einer direkten Demokratie gewöhnlich weniger Macht haben als in einer repräsentativen Demokratie. Volksentscheide bei Sachfragen laufen weder zeitlich noch thematisch unbedingt parallel zu den Wahlen der Repräsentativorgane.
- Die Bestechung führender Vertreter oder die Ausnutzung von persönlichen Beziehungen ist bei der Direkten Demokratie wenig wirksam, da unplausible Entscheidungen vom Volk einfach aufgehoben werden können.
- Ebenso aussichtslos ist das Brechen von Wahlversprechen.
- Die undemokratischen Auswirkungen der ü5%-Hrde auf die Regierungsbildung werden unwichtiger.
- Die gegenseitigen Blockademöglichkeiten von Bundestag und Bundesrat wäre wegen der Möglichkeit von Volksentscheiden eingeschränkt.
|
|
|
|
|
|